„Nach­hal­tig­keit ist Teil unserer Über­zeu­gung“

Geschäfts­führer Holger Mich­alka erklärt, wie „Made by Rein­hausen“ seit Gene­ra­tionen gemeinsam mit Kunden nach­hal­tige Weiter­ent­wick­lung gestaltet.


Was bedeutet Nach­hal­tig­keit für Rein­hausen?

Nach­hal­tig­keit prägt unser Handeln seit Gene­ra­tionen. Als Fami­li­en­un­ter­nehmen denkt und handelt Rein­hausen lang­fristig und enkel­fähig. Das zeigt sich in unserer offenen und werte­ba­sierten Unter­neh­mens­kultur ebenso wie in der Lang­le­big­keit und Qualität unserer Produkte.

Was tut Rein­hausen für mehr Nach­hal­tig­keit?

Welt­weit treiben wir die nach­hal­tige Trans­for­ma­tion unseres Unter­neh­mens voran und entwi­ckeln derzeit unsere Dekar­bo­ni­sie­rungs-Roadmap als zentralen Orien­tie­rungs­rahmen weiter. Im Fokus steht die Reduk­tion unseres CO2-Fußab­drucks entlang der gesamten Wert­schöp­fungs­kette – von der Beschaf­fung über die Produk­tion bis hin zur Nutzung unserer Produkte. Gleich­zeitig verstehen wir Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich und stärken neben Umwelt­aspekten auch soziale Verant­wor­tung sowie klare Gover­nance-Struk­turen – von Menschen­rechten bis hin zu verbind­li­chen Stan­dards in der Zusam­men­ar­beit mit unseren Liefe­ranten.

Rein­hausen versteht sich als Enabler der Ener­gie­wende. Wie ist das gemeint?

Wir helfen unseren Kunden, ihre Netze stabil, effizient und zukunfts­fähig zu betreiben. Unsere Stufen­schalter und Rege­lungs­lö­sungen ermög­li­chen es, erneu­er­bare Ener­gien sowie die Elek­trifi­zie­rung von Wärme und Mobi­lität zuver­lässig in die Strom­netze zu inte­grieren und Span­nungs­schwan­kungen auszu­glei­chen. Darüber hinaus unter­stützen wir mit digi­talen Lösungen wie Moni­to­ring und zustands­ba­sierter Wartung, um die Betriebs­si­cher­heit zu erhöhen und Ressourcen effizient einzu­setzen. Wir begleiten Betreiber über den gesamten Lebens­zy­klus ihrer Anlagen, damit sie den Anfor­de­rungen der Ener­gie­wende gerecht werden.

Auch Kunden haben Nach­hal­tig­keits­ziele. Wie kann Rein­hausen dabei unter­stützen, sie zu errei­chen?

Wir arbeiten daran, bei der Entwick­lung neuer Produkte den CO2-Fußab­druck über den gesamten Lebens­zy­klus hinweg zu redu­zieren. Damit unsere Kunden die Umwelt­wir­kungen ihrer Systeme besser bewerten können, stellen wir Envi­ron­mental Product Decla­ra­tions (EPDs) zur Verfü­gung.

Zudem veröf­fent­li­chen wir dieses Jahr den ersten grup­pen­weiten Nach­hal­tig­keits­be­richt. Damit machen wir unsere Fort­schritte messbar und zeigen konkret, wo wir bereits Fort­schritte erzielt haben und wo weiterer Hand­lungs­be­darf besteht. Somit machen wir unsere konti­nu­ier­li­chen Maßnahmen maximal trans­pa­rent – nicht nur für die Kunden, auch für alle anderen Stake­holder.


Ein Beispiel, wie unsere Last­stu­fen­schalter für Netz­an­wen­dungen über jede Produkt­ge­ne­ra­tion nach­hal­tiger werden.

Mit dem OILTAP® V bringt Rein­hausen 1978 einen für diese Zeit sehr kompakten Stufen­schalter auf den Markt. Damals neu: Sowohl das Ölge­häuse als auch die Antriebs­welle bestanden aus glas­fa­ser­ver­stärkten Verbund­werk­stoffen, die durch ihre hohe Bestän­dig­keit und lange Lebens­dauer zur zuver­läs­sigen Nutzung über Jahr­zehnte beitragen.

Um die Jahr­tau­send­wende führt Rein­hausen bei den Stufen­schal­tern die Vaku­um­tech­no­logie ein. Das Öl wird durch die Tech­no­logie nicht mehr verun­rei­nigt und es ist erst­mals möglich, den Stufen­schalter nahezu wartungs­frei zu betreiben. Das spart Service­ein­sätze und redu­ziert auch­durch vermie­dene Ölauf­be­rei­tung den CO2-Fußab­druck. Zudem ermög­licht die Vaku­um­tech­no­logie den Einsatz umwelt­freund­li­cher, alter­na­tiver Isolier­flüs­sig­keiten.

Mit dem VACUTAP® VI heben die Rein­hausen-Inge­nieure den Last­stu­fen­schalter auf ein ganz neues Nach­hal­tig­keits­level. Er teilt sich den Ölhaus­halt mit dem Trafo und wird über einen Direkt­an­trieb gesteuert. Dadurch entfallen zusätz­liche Kompo­nenten. Das spart Mate­rial, redu­ziert den Öl- und Platz­be­darf und Trans­for­ma­toren können bei gleich­blei­bender Leis­tung kleiner gebaut werden. Durch das clevere Design ist auch die Instal­la­tion einfach und ressour­cen­scho­nend.

weniger CO2-Emis­sionen über den gesamten Lebens­zy­klus im Vergleich zu herkömm­li­chen Lösungen

weniger Mate­rial benö­tigt der Last­stu­fen­schalter


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