Clever in die Zukunft

Drei neue Lösungen von Rein­hausen vernetzen Analyse und Steue­rung zu einer durch­gän­gigen digi­talen Betriebs­füh­rung im Umspann­werk.


TAPCON® ISM® – Intel­li­gente Steue­rung im digi­talen Netz

TAPCON® ISM® ist auf die Anfor­de­rungen moderner digi­taler Netze ausge­legt. Der Span­nungs­regler sorgt dafür, dass der Trans­for­mator die Netz­span­nung anpasst, indem er dem Last­stu­fen­schalter gezielt Schalt­be­fehle gibt. So reagiert das System auf Last­än­de­rungen und Einspei­sungen. Über den Kommu­ni­ka­ti­ons­stan­dard IEC 61850 kommu­ni­ziert der Regler per GOOSE-Proto­koll direkt mit Geräten wie Leis­tungs­schal­tern, Merging Units, Moni­to­ring­sys­temen sowie dem Motor­an­trieb.

Signale werden auf diese Weise digital über das Netz­werk statt über einzelne Kabel über­tragen – das redu­ziert den Verdrah­tungs­auf­wand deut­lich. Die inte­grierte TDSC-Funk­tion nutzt zudem vorhan­dene Netz­ka­pa­zi­täten besser aus. So stabi­li­sieren Netz­be­treiber ihre Netze, inte­grieren erneu­er­bare Ener­gien effi­zi­enter und können teure Netz­aus­bau­maß­nahmen gezielter planen oder teil­weise vermeiden.

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MSENSE® PDM – Früh­erken­nung von Isola­ti­ons­schäden

MSENSE® PDM ist ein Sensor­system zur früh­zei­tigen Erken­nung von Teil entla­dungen – einem der wich­tigsten Hinweise auf Isola­ti­ons­pro­bleme in Trans­for­ma­toren. Die Sensorik erfasst die dabei entste­henden elek­tri­schen Impulse im laufenden Betrieb und stellt die Mess­daten für über­ge­ord­nete Analy­se­sys­teme bereit.

Somit lassen sich Trends und Grenz­werte erkennen und der Zustand des Isola­ti­ons­sys­tems zuver­lässig beur­teilen. Die Sensorik lässt sich flexibel an verschie­dene Anlagen und Anfor­de­rungen anpassen und eignet sich daher sowohl für neue Anlagen als auch für Nach­rüs­tungen. So können Betreiber Risiken früh erkennen, Ausfälle vermeiden und Wartungen gezielt planen.

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TESSA® APM 2.0 – Zentrale Intel­li­genz für das Umspann­werk

Mit der Soft­ware­lö­sung TESSA® APM 2.0 entwi­ckelt Rein­hausen die klas­si­sche Trans­for­ma­tor­über­wa­chung zu einer Platt­form für das gesamte Umspann­werk weiter. Neben Trans­for­ma­toren bewertet das System auch luft­iso­lierte (AIS) und gasiso­lierte (GIS) Schalt­an­lagen, Kabel, Frei­lei­tungen und Masten. Es bündelt Daten aus Inspek­tionen und Sensoren, stellt sie über­sicht­lich dar und verdichtet sie zu einem Health Index, der den Zustand und das Risiko einzelner Betriebs­mittel vergleichbar macht.

Darauf aufbauend analy­siert die inte­grierte Asset Intel­li­gence die Daten noch detail­lierter: Ein Bayes’sches Netz­werk erkennt typi­sche Fehler­muster, bewertet die Wahr­schein­lich­keit mögli­cher Störungen und leitet konkrete Hand­lungs­emp­feh­lungen ab. So können Betreiber fundierte Entschei­dungen für die zustands­ori­en­tierte Instand­hal­tung treffen.

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