Blind­leis­tung für die Ener­gie­wende

Mit der GRIDCON® STATION hat Rein­hausen bereits vor 15 Jahren eine stan­dar­di­sierte Blind­leis­tungs­kom­pen­sa­ti­ons­an­lage für Erneu­er­bare-Energie-Anlagen entwi­ckelt, damit diese sicher ans Netz können.


Ohne Blind­leis­tung kein stabiles Strom­netz. Sie ist notwendig, damit über­haupt eine Span­nung aufge­baut und gehalten werden kann. Doch mit dem Ausstieg aus der Kohle- und Atom­energie fallen mit den Groß­kraft­werken die Blind­leis­tungs­quellen nach und nach weg – und damit auch ein wich­tiges Instru­ment, um die Netz­span­nung stabil zu halten. Gleich­zeitig ist die Zahl von Solar- und Wind­kraft­an­lagen in den letzten Jahren sprung­haft ange­stiegen und diese speisen je nach Wetter­lage schwan­kend ein. Das setzt vor allem die 110-kV-Hoch­span­nungs­netze der Verteil­netz­be­treiber massiv unter Druck. Für sie ist es eine Heraus­for­de­rung, unter diesen Bedin­gungen für eine stabile Span­nung zu sorgen. Deshalb ist es inzwi­schen in vielen Ländern vorge­schrieben, dass Erneu­er­bare-Energie-Anlagen ausrei­chend Blind­leis­tung für die Span­nungs­hal­tung zur Verfü­gung stellen müssen.

Der Steu­er­raum enthält den Schalt­schrank für Steue­rung und Schutz der Blind­leis­tungs­stufen. Auch eine Anbin­dung an ein über­ge­ord­netes SCADA oder Leit­system ist möglich. 
Die Dros­seln 1 der Rein­hausen-Tochter Hans von Mangoldt schützen die Konden­sa­toren vor Ober­schwin­gungen im Netz. Sie begrenzen die dadurch verur­sachten Ströme und verhin­dern Schäden an den Konden­sa­toren. Die Konden­sa­tor­bänke 2 erzeugen kapa­zi­tive Blind­leis­tung und unter­stützen so die Span­nungs­hal­tung im Mittel­span­nungs­netz. Sie sind in bis zu drei Stufen aufge­baut und können je nach Netz­an­for­de­rung flexibel zuge­schaltet werden.

Rein­hausen Power Quality hat schon zu Beginn der 2010er-Jahre eine stan­dar­di­sierte Lösung für die Blind­leis­tungs­be­reit­stel­lung für solche Anlagen entwi­ckelt, mit der Betreiber die tech­ni­schen Anschluss­be­din­gungen einfach erfüllen können: die GRIDCON® STATION. Thomas Simon, Senior Sales Manager bei Rein­hausen Power Quality, erklärt: „Die Blind­leis­tungs­kom­pen­sa­ti­ons­an­lage bieten wir je nach Anfor­de­rung in ein‑, zwei- oder drei­stu­figer Bauweise an.“ Die Power-Quality-Experten von Rein­hausen über­nehmen dabei das komplette Engi­nee­ring von der Ausle­gung der Anlage und der Primär­technik über stati­sche Berech­nungen zur Stand­si­cher­heit bis hin zur Planung der Sekun­där­technik mit voll­stän­digem Schal­tungs­buch sowie Fest­le­gung der Schutz einstell­werte.

Einfach zur Blind­leis­tung

Das Beson­dere: Die komplette Technik aus Steu­er­an­lagen, Konden­sa­tor­bänken und Dros­seln wird von einem Koope­ra­ti­ons­partner im Werk als Station aus Leicht­beton vorge­fer­tigt. „Nach der Werks­ab­nahme, die wir begleiten, bringt ein LKW die anschluss­fer­tige Kompen­sa­ti­ons­an­lage direkt zum Aufstel­lungsort. Dort unter­stützt einer unserer Inge­nieure bei der Inbe­trieb­nahme“, beschreibt Simon den Prozess. Auch im laufenden Betrieb helfen Service­tech­niker von Rein­hausen bei Wartung und Instand­hal­tung. Mit der GRIDCON® STATION können Betreiber jedoch nicht nur die Netz­an­schluss­re­geln erfüllen: „Durch die Bereit­stel­lung der Blind­leis­tung können die Anla­gen­be­treiber die maxi­male Wirk­leis­tung gleich­zeitig mit einer hohen über­er­regten Blind­leis­tungs­an­for­de­rung einspeisen und damit best­mög­liche Entgelte reali­sieren“, erklärt Simon.

Die Lösung auf einen Blick


Die komplette Technik ist in einem witte­rungs­be­stän­digen Fertig­be­ton­ge­bäude unter­ge­bracht und kann nach dem Plug&Play-Prinzip direkt im Umspann­werk der Erneu­er­bare-Energie-Anlage instal­liert werden. Die GRIDCON® STATION gibt es als 1‑, 2- und 3‑stufige Ausfüh­rung. Jede Stufe kann bei einer Span­nung von 31,5 kV oder 33 kV bis zu 8 Mvar über­er­regte Blind­leis­tung bereit­stellen.


IHR ANSPRECHPARTNER

Haben Sie Fragen zur GRIDCON® STATION? 
Thomas Simon ist für Sie da:
T.Simon@reinhausen.com


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